Auf dem Ehrenfriedhof Gerolstein setzten Mitglieder der Fallschirmjägerkameradschaft Fritz Walter Zweibrücken sowie aktive Soldaten der Luftlandeaufklärungskompanie 260 Lebach unter der Führung von Campleiter Peter Krug mit einem Arbeitscamp mit Grabpflege und der Restaurierung der Mauer ein Zeichen für den Frieden.

Bürgerbeauftragter mahnt zum Frieden

Lob für den ehrenamtlichen Einsatz auf dem Ehrenfriedhof Gerolstein

Auf dem Ehrenfriedhof Gerolstein setzten Mitglieder der Fallschirmjägerkameradschaft Fritz Walter Zweibrücken sowie aktive Soldaten der Luftlandeaufklärungskompanie 260 Lebach unter der Führung von Campleiter Peter Krug mit einem Arbeitscamp mit Grabpflege und der Restaurierung der Mauer ein Zeichen für den Frieden.

Bürgerbeauftragter Dieter Burgard dankte ihnen für die vorbildliche ehrenamtliche  Friedensarbeit. Sein Dank galt auch Raimund Schneider und dem Präsidenten Thomas Linnertz von der ADD sowie den Vertretern der Kommunen, so Stadtbürgermeister Friedhelm Bongartz, Matthias Pauly, Bürgermeister der Verbandsgemeinde und dem Kreisbeigeordneter Alois Manstein.

Friedensprojekte der Reservisten besuchte in den Vorjahren Dieter Burgard bereits in Boppard, Pünderich-Prinzenkopf und Wittlich.

Er erinnerte in seinem Grußwort an die Gedenktage zum Abwurf der Atombomben in Hiroshima und Nagasaki. Er zitierte Jean Claude Juncker, der auf dem deutschen Soldatenfriedhof in Sandweiler am 8.Juni 2005 sprach.

„Wer an Europa zweifelt, wer an Europa verzweifelt, der sollte Soldatenfriedhöfe besuchen. Nirgendwo besser, nirgendwo eindringlicher, nirgendwo bewegender ist zu spüren was das europäische Gegeneinander an Schlimmstem bewirken kann. Und deshalb sind Soldatenfriedhöfe überall in Europa, permanente Zeugnisse dafür, dass es eine heilige Pflicht bleibt, die europäische Freundschaft nicht enden zu lassen, sondern sie trotz aller Irrungen und Wirrungen, trotz aller Zwänge, trotz aller Probleme, trotz aller Schwächemomente und trotz aller Zweifel und manchmal Verzweiflung unbeirrt weiterzuführen. Wer hier steht, begreift Europa besser. Ich wünsche mir eine Freundschaft, die keine Soldatenfriedhöfe mehr braucht. Ich wünsche mir, dass es nie mehr Soldatenfriedhöfe gibt, weil ich mir wünsche, dass es keinen Krieg zwischen unseren Völkern gibt.“

Mit einem Totengedenken und der Niederlegung eines Blumenbouquets für die 390 Kriegstoten (darunter 62 Ziviltote) des 2. Weltkrieges, endete die würdige Gedenkveranstaltung.

Datum:15.08.2017